Kemptthal · The Valley

Für die Zeit,
bevor die Therapie beginnt.

Du weisst, dass du Unterstützung brauchst. Aber der nächste freie Therapieplatz ist Monate entfernt. Der Zwischenraum ist für diese Zeit.

Kostenloses Erstgespräch anfragen

Was der Zwischenraum ist

  • Ein Ort der Entlastung während der Wartezeit auf Therapie
  • Begleitung durch Positive Psychologie & Time to Think
  • Stabilisierung: Struktur, Ressourcen, Gemeinschaft
  • Niederschwellig, ohne Diagnose, ohne Warteliste
  • Kreative Methoden, die dort ansetzen, wo Worte noch fehlen
  • Regelmässig fachlich supervisiert & klar in seinen Grenzen

Was er nicht ist

  • Kein Ersatz für Psychotherapie
  • Keine Behandlung, keine Diagnosestellung
  • Kein Angebot bei akuter Suizidalität oder Psychose
  • Keine Krisenintervention
  • Kein Langzeitformat ohne klare Übergabe

Erkennst du dich?

Das ist für dich, wenn...

Du auf einen Therapieplatz wartest, und diese Monate sich nicht nach Warten anfühlen, sondern nach Aushalten.

🌫

Du noch funktionierst, aber spürst: nicht mehr lange. Die Erschöpfung hat sich eingenistet, & du weisst nicht, wo anfangen.

🧩

Du jemanden brauchst, der zuhört, ohne dich sofort einzuordnen. Einen Ort, an dem du sein kannst, wo du gerade bist.

🌱

Du die Wartezeit nicht passiv aussitzen willst. Du möchtest ankommen bei dir, bevor die eigentliche Arbeit beginnt.

Stimmungsbarometer

Gib dem Gefühl einen Namen.

Bewege den Regler dahin, wo du gerade stehst. Dann berühr die Worte, die sich wahr anfühlen. Du musst nicht alles benennen.

5 Wie geht es dir?
es ist schwer es geht gut

Schwer

Komplex

Leicht

Berühr die Worte, die sich wahr anfühlen.

Gefühlsliste angelehnt an: Brené Brown, Atlas of the Heart (2021) · brenebrown.com

Drei Wege in den Zwischenraum

Die Angebote

Onlineformat · 6 Abende

Sanfter Halt

Sechs Abende für Menschen, die sich selbst am härtesten beurteilen. Selbstmitgefühl ist kein Luxus, es ist Schutz vor Burnout. Positive Psychologie, Meditation & Expressives Schreiben für mehr innere Stabilität.

Auch als Mitarbeiterbenefit buchbar
Format Geschlossene Gruppe, 6 Abende
Dauer 2,5 Stunden pro Abend
Grösse Kleine Gruppe
Ort Online via Zoom
CHF 380
Gesamtkurs · Sozialtarif CHF 240 auf Anfrage
Platz anfragen →

Einzelbegleitung

Über­brückung

Drei bis fünf Einzelsitzungen für Menschen, die zuerst zu zweit ankommen müssen. Gemeinsam bauen wir kleine Strukturen, die tragen, bis die Therapie beginnt.

Format Einzelsitzung, 60 Min.
Umfang 3–5 Sitzungen
Einstieg Kostenloses Erstgespräch (30 Min.)
Ort The Valley oder online
CHF 150 / Sitzung
Sozialtarif CHF 90 · Erstgespräch kostenlos
Erstgespräch buchen →

Drop-in · Ohne Anmeldung

Offener Raum

Zweimal im Monat: Türen auf, Materialien bereit, eine Begleitperson da. Kein Programm, kein Müssen. Für Menschen, die noch keine Gruppe können, aber Gemeinschaft brauchen.

Format Offene Türen, ohne Anmeldung
Rhythmus 2× im Monat, 2 Stunden
Was LEGO®, Farbe, Papier, Stille
Ort Spielraum, The Valley
CHF 15
Niemand wird weggeschickt · Sozialtarif auf Anfrage
Einfach vorbeikommen →

Für Unternehmen

Psychische Gesundheit als Mitarbeiterbenefit.

Der Sanfte Halt kann als geschlossene Firmengruppe gebucht werden. Für Unternehmen, die in die Resilienz ihrer Mitarbeitenden investieren wollen, bevor der Burnout kommt.

  • Eigene Gruppe, eigener Termin, angepasst an Ihren Betrieb
  • Sechs Daten à 2,5 Stunden. Vor Ort oder online, Sie entscheiden.
  • Wissenschaftlich fundiert: Selbstmitgefühl als nachgewiesener Resilienzfaktor
  • Ab 4 Personen · Gruppenpreis auf Anfrage
1 von 3
Erwerbstätigen in der Schweiz ist emotional erschöpft

Die 6 Abende im Sanften Halt

Was in der Gruppe passiert

1

Selbstmitgefühl entdecken

Was ist Selbstmitgefühl, und was ist es nicht. Wie unterscheidet es sich von Selbstmitleid. Erste geführte Meditation als Einstieg, ohne Druck, ohne falsches Ziel.

2

Was im Körper passiert

Wie Selbstmitgefühl das Gehirn verändert. Welche Hormone Erschöpfung verstärken oder lindern. Was die Wissenschaft der Positiven Psychologie dazu sagt.

3

Resilienz aufbauen

Resilienz-Faktoren, die sich trainieren lassen, alltagsnah & konkret. Was Schutz gibt, wenn es wieder schwerer wird. Kleine Anker für grosse Stürme.

4

Schreiben & Loslassen

Expressives Schreiben als Ventil. Was Perfektionismus kostet. Positive Emotionen nicht erzwingen, sondern einladen. Achtsame Kommunikation mit sich selbst üben.

5

Verbindung & Gemeinschaft

Was mich mit anderen verbindet. Isolation ist oft das Schwerste. In der kleinen Gruppe erleben, dass man mit dem Schweren nicht allein ist.

6

Mein neues Perfekt

Was habe ich mitgenommen. Was darf bleiben, was darf gehen. Integration & Abschluss, ein echter Übergang in den Alltag und eine Stabilisation für die Zeit bis zur Therapie.

Wie es sich anfühlt

Du loggst dich ein, und es ist kein Meeting. Kein Frontalunterricht, kein Beurteilungsgefühl. Die Gruppe ist klein, die Kamera darf an oder aus sein.

Wir meditieren, schreiben, sprechen, hören zu. Nicht weil es auf dem Programm steht, sondern weil dieser Raum dafür da ist.

Perfektionismus kennt keine Pause. Dieser Kurs schon. Du nimmst dir vier Abende, in denen du nicht funktionieren musst.

Am Ende jedes Abends nimmst du etwas Konkretes mit. Nicht eine Lösung. Aber einen sanfteren Blick auf dich selbst.

Warum diese Methoden

Das Werkzeug

Nicht jedes Werkzeug passt in jeden Moment. Diese hier wurden gewählt, weil sie dort ansetzen, wo Erschöpfung sitzt, im Körper, im Schweigen, in der Unfähigkeit, das Richtige zu sagen.

LEGO® Serious Play®

Die Methode schafft Abstand zum Schweren. Was innen ist, wird aussen sichtbar, als Modell, nicht als Diagnose. Hände bauen, was Worte noch nicht können. Gerade bei psychischer Erschöpfung ist dieser Weg oft leichter zugänglich als direktes Reden.

Positive Psychologie

Nicht: Was ist falsch mit dir. Sondern: Was trägt dich, was funktioniert noch, wo sind Ressourcen. Keine naive Positivität, sondern eine ehrliche Suche nach dem, was noch da ist, auch wenn vieles weggebrochen scheint.

Time to Think

Wenn du erschöpft bist, willst du nicht noch mehr Ratschläge. Du willst gehört werden. Die Time to Think Methode nach Nancy Kline schenkt dir genau das: grosszügige, ungeteilte Aufmerksamkeit, ohne Unterbrechung, ohne Bewertung, ohne dass jemand dich reparieren will. In diesem Gehörtwerden beginnen sich Gedanken zu klären, die lange feststeckten.

Fachliche Supervision

Der Zwischenraum wird regelmässig durch eine klinische Fachperson supervisiert. Das schützt die Teilnehmenden, schützt die Begleiterin & hält das Angebot klar in seinen Grenzen, bewusst und ohne Entschuldigung.

Klare Grenzen, echter Schutz

Was wir nicht leisten

Wann der Zwischenraum nicht der richtige Ort ist

Dieses Angebot richtet sich an Menschen in einer schwierigen, aber stabilen Situation. Es ist nicht geeignet bei akuter Suizidalität, aktiven Psychosen, akuter Selbst- oder Fremdgefährdung sowie bei laufenden psychiatrischen Behandlungen, die ein spezialisiertes Umfeld erfordern.

Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir gemeinsam, ob der Zwischenraum das Richtige für dich ist, und falls nicht, wohin du stattdessen gehen kannst. Dieses Gespräch verpflichtet zu nichts.

🧭

Fachliche Einbettung

Der Zwischenraum wird regelmässig durch eine klinische Fachperson (Psychologin oder Psychiaterin) supervisiert. Zusammen definieren wir Aufnahmekriterien, Krisenprotokolle & die Grenzen des Angebots. Das ist nicht nur gute Praxis, es ist die Voraussetzung dafür, dass dieses Angebot existiert.

In akuten Momenten bitte wenden an

Dargebotene Hand
24h · kostenlos · anonym
Pro Mente Sana
Beratung für Betroffene & Angehörige
Sanitätsnotruf
Psychiatrische Notfallversorgung
Krisentelefon ZH
Kanton Zürich · 24h erreichbar

Selbstcheck · Copenhagen Burnout Inventory

Wie erschöpft bist du wirklich?

Falls du keine Erschöpfungsdiagnose hast, du jedoch innerlich spürst, dass du müde bist und so nicht mehr weitermachen kannst, dieser Test ist für dich. Er gibt dir keinen Befund. Aber er zeigt dir, wo du gerade wirklich stehst.

15 Fragen · ca. 4 Minuten · Auswertung sofort sichtbar & per E-Mail

Wissenschaftliche Grundlage: Kristensen et al. (2005). The Copenhagen Burnout Inventory: A new tool for the assessment of burnout. Work & Stress, 19(3), 192–207.

01 Persönliche Erschöpfung

Frage 1 von 15

Wie oft fühlst du dich müde?

Frage 2 von 15

Wie oft bist du körperlich erschöpft?

Frage 3 von 15

Wie oft bist du emotional erschöpft?

Frage 4 von 15

Wie oft denkst du: «Ich kann nicht mehr»?

Frage 5 von 15

Wie oft fühlst du dich ausgelaugt?

Frage 6 von 15

Wie oft fühlst du dich schwach oder anfällig?

02 Arbeit & Energie

Frage 7 von 15

Ist deine Arbeit emotional erschöpfend für dich?

Frage 8 von 15

Fühlst du dich durch deine Arbeit ausgebrannt?

Frage 9 von 15

Bist du am Ende eines Arbeitstages erschöpft?

Frage 10 von 15

Bist du morgens schon müde beim Gedanken an einen neuen Arbeitstag?

Frage 11 von 15

Hast du nach der Arbeit noch Energie für Familie und Freunde?

Frage 12 von 15

Fühlt sich jede Arbeitsstunde für dich anstrengend an?

Frage 13 von 15

Ist deine Arbeit frustrierend für dich?

03 Körper & Innenwelt

Frage 14 von 15

Wie oft ziehst du dich innerlich zurück, obwohl du körperlich präsent bist?

Frage 15 von 15

Wie oft zweifelst du an der Bedeutung deiner täglichen Aufgaben?

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